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Digitalisierung7 Min. Lesezeit

Digitalisierungsförderung beantragen: So geht es richtig

go-digital, Digital Jetzt, Digitalbonus – der Dschungel an Förderprogrammen für die Digitalisierung ist dicht. Wir helfen Ihnen, das richtige Programm zu finden und den Antrag erfolgreich zu stellen.

Die Digitalisierung von Unternehmen, Kommunen und Vereinen ist politisch gewollt – und entsprechend gut gefördert. In Deutschland stehen jährlich Milliarden Euro für Digitalisierungsvorhaben bereit. Doch welches Programm passt zu Ihnen, und wie stellen Sie den Antrag richtig?

Die wichtigsten Digitalisierungsförderprogramme im Überblick

go-digital (BMWi)

bis zu 50 %bis 17.000 €

Zielgruppe: KMU bis 100 Mitarbeiter

Förderung über autorisierte Beratungsunternehmen. Drei Module: IT-Sicherheit, digitale Markterschließung, digitale Geschäftsprozesse.

Digital Jetzt (BMWK)

bis zu 70 %bis 50.000 €

Zielgruppe: KMU 3–499 Mitarbeiter

Investitionen in digitale Technologien und Qualifizierungsmaßnahmen. Antrag vor Projektbeginn Pflicht.

Digitalbonus (Bayern/BW)

bis zu 50 %bis 50.000 €

Zielgruppe: KMU mit Sitz in Bayern/BW

Landesspezifisch. Sehr breiter Förderbereich: Software, Hardware, IT-Sicherheit, Beratung.

Sachsen-Anhalt DIGITAL

bis zu 60 %bis 200.000 €

Zielgruppe: Unternehmen, Kommunen in SA

EU-Strukturfondsmittel. Für größere Digitalisierungsprojekte in Sachsen-Anhalt.

Schritt für Schritt: So beantragen Sie Digitalisierungsförderung

1

Vorhaben definieren

Was soll digitalisiert werden? Softwareeinführung, Hardware, IT-Sicherheit, Website-Relaunch, KI-Pilotprojekt? Die Antwort bestimmt das passende Programm.

2

Programm auswählen

Prüfen Sie Zielgruppe, Fördersatz, Mindest- und Höchstbeträge sowie regionale Einschränkungen. Nutzen Sie das FörderBase-Matching für einen schnellen Überblick.

3

Antrag VOR Projektbeginn stellen

Fast alle Digitalisierungsprogramme schreiben vor, dass der Antrag bewilligt sein muss, bevor Kosten entstehen. Verträge oder Bestellungen vorher sind ein Ablehnungsgrund.

4

Unterlagen vollständig einreichen

Typisch: Projektbeschreibung, Kostenplan, Angebote von Dienstleistern, Jahresabschlüsse der letzten zwei Jahre, Handelsregisterauszug.

5

Durchführung dokumentieren

Bewahren Sie alle Rechnungen, Zahlungsbelege und Lieferscheine auf. Nach Projektabschluss kommt der Verwendungsnachweis.

Typische Ablehnungsgründe

Projektbeginn vor der Bewilligung – der häufigste Fehler
Fehlende oder unvollständige Kostenangebote
Falscher Antragsteller (z. B. Großunternehmen bei KMU-Programm)
Kein Eigenanteil nachgewiesen
Verspätete Einreichung des Verwendungsnachweises

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